A WOMAN’S WORLD

Mit:
Alexan­der von HagkeSax­ophon
Eugen Baz­i­janCel­lo
Tiz­ian JostPiano
&
Geni­ja Ryko­vaVocal

 

Geni­ja Ryko­va und ihre Band wid­men sich der Musik von über­ra­gen­den Kün­st­lerin­nen wie Nina Simone, Ella Fitzger­ald oder Eva Cas­sidy. Großar­tige Sän­gerin­nen, die bis heute mit ihren unverkennbaren Stim­men die Muski­welt prä­gen: Nina Simone, die mit ihrer wüten­den und dabei stets melan­cholis­chen Stimme Lieder ver­schieden­ster Kom­pon­is­ten zu ihren eige­nen machte und über ihren Tod hin­aus, mit ihrer stimm­lichen Kraft und ihrer unbeugsamen Per­son, Hör­er scho­nungs­los in ihren Bann zieht. Ella Fitzger­ald, von Kri­tik­ern als „the best singer on the plan­et“ gefeiert, die mit dem jugendlichen Charme und der unübertrof­fe­nen Leichtigkeit ihrer Stimme bis heute nicht nur Jaz­zlieb­haber begeis­tert und verza­ubert. Oder Eva Cas­sidy. Die Sän­gerin, die mit Soul­größen wie Aretha Franklin und Rober­ta Flack ver­glichen wird, ver­starb mit nur 33 Jahren. Sie weigerte sich zu Lebzeit­en, auf eine Stil­rich­tung fest­gelegt zu wer­den und schaffte es pos­tum mit mehreren Alben an die Chartsspitzen. Bis heute gilt Eva Cas­sidy mit ihrer klaren und aus­druck­starken Stimme als absoluter Geheimtipp. Die Texte und The­men der Stücke sind heute gle­icher­maßen aktuell. Die fan­tastis­che Musik dieser beein­druck­enden Frauen wird von Geni­ja Ryko­va, Alexan­der von Hagke, Eugen Baz­i­jan und Tiz­ian Jost mit großer kün­st­lerisch­er Eigen­ständigkeit (und neuen Arrange­ments) auf höch­stem Niveau span­nend und unter­halt­sam präsen­tiert.

 

Geni­ja Ryko­va
vocal

Im sibirischen Irkut­sk geboren, studierte Geni­ja Ryko­va in München an der
Bay­erischen The­at­er­akademie August Everd­ing Schaus­piel und Gesang. Bere­its
während des Studi­ums wurde sie an die Münch­n­er Kam­mer­spiele engagiert
und erhielt ein Stipendi­um der Stu­di­en­s­tiftung des Deutschen Volkes. Seit
2012 ist sie festes Ensem­blemit­glied des Res­i­den­zthe­aters München wo sie
neben zahlre­ichen Insze­nierun­gen auch mit ihrem rus­sis­chen Jaz­zpro­gramm
„Geni­ja Ryko­va & die Klis­chewet­zkis“ große Erfolge feierte.
2012 wurde sie mit dem Bay­erischen Kun­st­förder­preis für „außergewöhn­liche
Begabung“ aus­geze­ich­net.
Seit 2016 ist Geni­ja Ryko­va Preisträgerin des Kurt-Meisel- Förder­preis­es für
junge The­ater­tal­ente.
Neben dem The­ater wirk­te sie als Film­schaus­pielerin in zahlre­ichen Tatorten
sowie Film- und Kino­pro­duk­tio­nen wie u.a. “Der Schlussmach­er”, “LUNA”,
“Urban Divas” oder den „Rico, Oskar“ — Kinder­fil­men mit.

 

Alexan­der von Hagke
Sax­ophon

Der Mul­ti­in­stru­men­tal­ist (er spielt alle Sax­o­phone, Klar­inet­ten und Flöten)
konz­ertiert unter eigen­em Namen sowie mit weit­eren hochkaräti­gen
Ensem­bles (u.A. mit Münch­n­er Phil­har­monikern, Rund­funko­rch­ester des
Bay­erischen Rund­funks, Münch­n­er Kam­merorch­ester, Mar­tin Grub­inger und
Thomas Hamp­son) regelmäßig auf vie­len großen Fest­spie­len in weit­en Teilen
Europas sowie in Asien und USA. Er veröf­fentlichte drei CDs unter eigen­em
Namen. Der Stipen­di­at der Stu­di­en­s­tiftung des deutschen Volkes studierte
Klar­inette und Sax­ophon in New York und München. 2011 erhielt er den
Bay­erischen Kun­st­förder­preis.

 

Eugen Baz­i­jan
Cel­lo

Der in der Ukraine geborene Cel­list Eugen Baz­i­jan hat bere­its mit vier Jahren
ange­fan­gen Cel­lo zu spie­len. Er besuchte eine Musikschule für musisch
hochbe­gabte Kinder. Im Anschluss daran besuchte er die Musik­fachakademie.
Nach sein­er Aus­reise nach Deutsch­land 1998 studierte er im Fach Cel­lo am
Richard-Strauss Kon­ser­va­to­ri­um bei H. Cenar­iu, und machte 2014 einen
Mas­ter Abschluss im Fach Jazz­im­pro­vi­sa­tion für Stre­ich­er bei Prof. G. Hüb­n­er.
Als festes Mit­glied bei z.B. „Pas­so Avan­ti“, Kam­merensem­ble „5 Jahreszeit­en“,
„Pas­sacaglia“ konz­ertiert der Kün­stler regelmäßig deutsch­landweit und auch im
Aus­land. Konz­erte führten ihn auch als Solis­ten bere­its auf Büh­nen wie
Syd­ney Opera House, Seoul Nation­al The­ater, Phil­har­monie München, uva.
Neben der Konz­ert­tätigkeit ist er am Res­i­den­zthe­ater, und in den Münch­n­er
Kam­mer­spie­len, sowie in zahlre­ichen The­ater- und Film­pro­jek­ten als
Kom­pon­ist, Arrangeur, und Musik­er aktiv.
Auf­nah­men mit vie­len Kün­stlern wie z.B. Abdul­lah Ibrahim (CD “Mukashi”
Ersch.2014), oder “Pas­so Avan­ti” (CD “Delikatessen” Ersch.2013, CD „Finest
Blend“ Ersch.2015) uva. Bele­gen seine kün­st­lerische Viel­seit­igkeit.

 

Tiz­ian Jost
Piano, Vibraphon, Com­pos­er

Der 1966 in Kas­sel geborene Jaz­zpi­anist Tiz­ian Jost ist seit 1985 als
freiberu­flich­er Musik­er in der Münch­n­er Jazz-Szene eine etablierte Größe. Er
arbeit­ete mit illus­tren Namen der Jazz-Szene zusam­men und seine
aus­gedehnte Tourneetätigkeit führte ihn auf Jaz­zfes­ti­vals, Gast­spiele und
Tourneen, wie z.B. 1992 ein­er drei­wöchi­gen Tournee durch Südameri­ka im
Auf­trag des Goethe-Insti­tuts und 1998 auf den indis­chen Sub­kon­ti­nent. Tiz­ian
Jost ist auf ca. 60 Ton­trägern zu hören, davon allein zehn unter eigen­em
Namen oder als Co-Leader. Musikalisch ist er in der Tra­di­tion des Hard-Bop
behei­matet, ist aber auch ein­er der bedeuten­sten Inter­pre­ten der
brasil­ian­is­chen Musik in Europa. Er ist häu­fig und gerne gefragter Part­ner für
zahlre­iche Cross-Over-Pro­jek­te, u.a. für die Bay­erische Staat­sop­er.
Seit 1995 ist der Dozent für das Haupt­fach Jazz-Klavier an der Münch­n­er
Musikhochschule und­seit eben­dort seit 2013 Pro­fes­sor.